Falscher Arbeitsbildschirm (Tarnung)
Ein ausgeblendetes Fenster gibt den Blick auf das frei, was dahinter war – und das ist manchmal schlimmer: Ein leerer Desktop um 14 Uhr sieht genau nach jemandem aus, der gerade etwas versteckt hat. Ein Tarnbildschirm (eine Attrappe) löst die zweite Hälfte des Problems: Wenn deine echten Fenster verschwinden, tritt etwas Glaubwürdiges an ihre Stelle.
Der manuelle Weg (und warum er nicht reicht)
Der klassische Trick: eine Tabelle oder einen E-Mail-Entwurf hinter allem offen halten und per Alt+Tab dorthin wechseln. Zwei Probleme:
- Alt+Tab ist langsam und sichtbar – du fummelst dich durch den Fensterumschalter, während schon jemand auf deinen Bildschirm schaut.
- Die Taskleiste verrät dich trotzdem – das Spiel oder der Messenger ist weiterhin als Schaltfläche da, und sein Tray-Symbol sitzt weiterhin in der Ecke.
Der gohide-Weg: Ausblenden + Attrappe mit einem Tastendruck
Der Privatsphäre-Tarnbildschirm von gohide (eine Pro-Funktion) zeigt im Moment, in dem du deine Tastenkombination zum Ausblenden drückst, eine glaubwürdige Vollbild-Attrappe:
- Wähle die Apps, die gohide verwaltet, und weise eine Tastenkombination zum Aus- und Einblenden zu.
- Aktiviere in den Einstellungen den Tarnbildschirm und lege fest, was er zeigt.
- Ein Tastendruck: Die ausgewählten Apps verschwinden – Fenster, Taskleisten-Schaltfläche und Tray-Symbol –, und die Attrappe erscheint darüber. Noch einmal drücken: Attrappe weg, alles genau dort wiederhergestellt, wo es war.
Weil gohide auch Taskleisten-Schaltflächen und Tray-Symbole ausblendet, hält die Attrappe auch einem zweiten Blick stand – kein übrig gebliebenes Symbol widerspricht dem harmlosen Bildschirm.
Gute Attrappen
Eine Attrappe funktioniert, wenn sie langweilig und für deinen Job plausibel ist: eine Tabelle, ein Dokument, ein Terminal mit laufendem Build, ein mitten in einer Szene pausiertes Schulungsvideo. Vermeide alles Interaktive, das eingefroren wirkt, wenn jemand ein paar Sekunden hinschaut.
Wenn ein Bild nicht reicht: eine echte App als Tarngeschichte
Ein Standbild hat eine Schwäche – es steht still. Wer zehn Sekunden danebensteht, sieht einen Bildschirm, auf dem nie etwas blinkt, und einen Mauszeiger, der nichts tut.
Deshalb hat der Tarnbildschirm von gohide einen zweiten Modus: Statt eines Bildes holt er eine echte Anwendung in den Vordergrund. Wähle dazu unter Einstellungen → Privatsphäre-Tarnbildschirm → Tarnmodus die Option Eine App in den Vordergrund holen und das Programm, in dem du angeblich arbeitest. Beim Ausblenden öffnet gohide es (oder holt die bereits laufende Instanz nach vorn), sodass auf dem Bildschirm eine echte, lebendige, scrollbare App zu sehen ist – in der du sogar tippen kannst, wenn das Gespräch es verlangt.
Zwei Dinge zu diesem Modus:
- Wähle ein normales Desktop-Programm – einen Editor, eine Office-App, einen Dateimanager. Microsoft-Store-Apps lassen sich von einem anderen Programm oft nicht nach vorn holen, dann muss gohide ein neues Fenster öffnen, statt das vorhandene zu nutzen.
- Der Desktop wird nicht abgedeckt. Anders als beim Tarnbild ist eine App nur ein Fenster im Vordergrund: Alt+Tab kann zeigen, was dahinter liegt. Es ist eine Tarngeschichte, keine Mauer. Soll der Desktop wirklich verschwinden, nutze das Tarnbild – oder die Tastenkombination zum Sperren des Bildschirms.
Schneller auslösen
Der Tarnbildschirm erscheint im Moment des Ausblendens, entscheidend ist also, wie schnell du das Ausblenden auslösen kannst. Neben der Tastenkombination kann gohide Pro dieselbe Aktion mit der Maus auslösen – den Zeiger in eine Bildschirmecke schieben oder eine Seitentaste drücken. Siehe Fenster mit der Maus ausblenden.
Kostenlos oder Pro
Fenster, Taskleisten-Schaltflächen und Tray-Symbole per Tastenkombination auszublenden ist kostenlos für bis zu 3 Apps – gohide herunterladen. Der Tarnbildschirm, das Anhalten von Prozessen, unbegrenzt viele Apps und die dynamische Auswahl gehören zu gohide Pro – ein Einmalkauf, kein Abo. Preise ansehen.